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NABU - Naturschutzbund Kreisverband Kleve e. V. - Straelen

Ortsgruppen
- Straelen

  Gewächshauscluster im Straelener Veen abgelehnt

Am 13. März sprach sich der Straelener Stadtrat einstimmig gegen den Standort „Kastanienburg“ für ein Gewächshauscluster mit einer Ausdehnung von bis zu 150 ha aus (s. NiKK Frühjahr/Sommer 2008 S. 5-7). Gleichzeitig unterstützte er den Antrag des NABU vom Mai 2007, den südlichen Teil des Straelener Veens als Landschaftsschutzgebiet (LSG) auszuweisen, und beantragte umgehend die „einstweilige Sicherstellung“ des Gebietes als LSG. Für die Menschen (ob Anwohner oder Erholungssuchende) wird der Straelener Westen so als landwirtschaftlich geprägte Kulturlandschaft mit einem hohen Erholungswert erhalten bleiben und die Brutgebiete von Großem Brachvogel, Kiebitz und Schwarzkehlchen sind erst einmal gesichert.

Proteste der Bevölkerung hatten Erfolg

Dass der Straelener Stadtrat sich so konsequent gegen diesen Standort eines Gewächshausclusters aussprechen würde, war lange nicht erwartet worden. Erst der umfangreiche Protest der Bevölkerung führte zum Umschwenken der Befürworter. In kurzer Zeit waren ca. 3.000 Unterschriften von verschiedenen Initiativen gesammelt und dem Stadtrat überreicht worden. Auch die Lokalpresse und der WDR Duisburg berichteten recht kritisch über diese groß dimensionierte Planung. Viele Merkwürdigkeiten rund um die Projektpräsentation in der Öffentlichkeit schürten die Vorbehalte in der Bevölkerung. So wurden erst kurz vor dem Stadtratsbeschluss die hinter der Planung stehenden Investoren benannt.
Die NABU Ortsgruppe Straelen wertet den Stadtratsbeschluss als großen Erfolg . Für den NABU Kreisverband war dies der Auftakt zu dem noch neuen Thema Agrobusiness.

 

- Weitere Informationen zum Straelener Veen und seiner Bedeutung
- Stellungnahme aus dem letzten NiKK
- Projektdarstellung des Antagstellers (externer Link)


 
Hangmoor Damerbruch
Ortsgruppe Straelen
Erweiterung des Naturschutzgebietes Hangmoor geglückt

Angeregt durch die Ortsgruppe Straelen stellte 1997 der NABU Kleve den Antrag das Naturschutzgebiet Hangmoor zu erweitern. Mitte 2001 wurde diese Erweiterung rechtskräftig wirksam.

Das Schutzgebiet im Süden von Straelen umfasste ursprünglich 8 ha und wurde jetzt auf 70 ha ausgedehnt. Es handet sich dabei vor allem um die sehr nassen und quelligen Flächen zwischen der bewaldeten Hauptterrassenkante und dem Leitgraben. Das NSG ist somit sehr schmal und sehr lang. Es erstreckt sich etwa von der Straße Straelen-Venlo (B 58) bis fast zum Autobahnzollamt Niederdorf.

Der Wert der Flächen wird durch nasse Erlen- und Moorbirkenwaldreste, seltene Sauergräser, Königsfarne und Quellen bestimmt. Lange hat es gedauert, doch umso mehr freuen sich die Aktiven der Ortsgruppe Straelen, die seit über 15 Jahren die Kernfläche des Hangmoors pflegen.

Land NRW kaufte weitere Fläche im Hangmoor

Zum 1.11.2001 erwarb das Land NRW Eigentümer einer weiteren Feuchtweide im NSG Hangmoor. Die Weide weist einen quelligen Bereich auf, der mit einem kleinen benachbarten Graben in Kontakt steht. Dort wachsen typische Feuchtezeiger wie Carex disticha und Scirpus sylvaticus, beides rote-Liste-Arten. In den letzten Jahren wurde die Fläche nicht mehr bewirtschaftet und Schilf konnte sich stark ausbreiten. Das Naturschutzzentrum Gelderland hat ein Pflegekonzept für die Weide erarbeitet, das ab diesem Jahr umgesetzt werden soll. Das Land NRW ist mit diesem neuerlichen Kauf Eigentümer der nahezu gesamten Kernfläche des Schutzgebietes.

Erfolgreiche Gagel- und Schneidenpflege

Unterstützt von tatkräftigen Mitgliedern der Ortsgruppe Issum-Geldern erfolgte im November der schon traditionelle Rückschnitt von Weiden- und Erlenaufwuchs in der Kernfläche des NSG Hangmoor. Seit über 15 Jahren wird diese Maßnahme durchgeführt, um die Gagelbüsche (Myrica gale) in der Nachbarschaft und den besonders wertvollen Schneidenrest (Cladium mariscus) zu erhalten. Der Gagel konnte sich aufgrund der regelmäßigen Pflegeaktionen stark in der Moorfläche ausbreiten. Inzwischen bedrängt er sogar den Schneidenbestand.

Wer Interesse hat, bei den ein- bis zweimal pro Jahr stattfindenden Pflegeaktionen mitzuhelfen, melde sich bitte bei:
Monika Hertel, Tel. 02834-943543

 
 
 
Hangmoor Damerbruch
Ortsgruppe Straelen
Erweiterung des Naturschutzgebietes Hangmoor geglückt

Angeregt durch die Ortsgruppe Straelen stellte 1997 der NABU Kleve den Antrag das Naturschutzgebiet Hangmoor zu erweitern. Mitte 2001 wurde diese Erweiterung rechtskräftig wirksam.

Das Schutzgebiet im Süden von Straelen umfasste ursprünglich 8 ha und wurde jetzt auf 70 ha ausgedehnt. Es handet sich dabei vor allem um die sehr nassen und quelligen Flächen zwischen der bewaldeten Hauptterrassenkante und dem Leitgraben. Das NSG ist somit sehr schmal und sehr lang. Es erstreckt sich etwa von der Straße Straelen-Venlo (B 58) bis fast zum Autobahnzollamt Niederdorf.

Der Wert der Flächen wird durch nasse Erlen- und Moorbirkenwaldreste, seltene Sauergräser, Königsfarne und Quellen bestimmt. Lange hat es gedauert, doch umso mehr freuen sich die Aktiven der Ortsgruppe Straelen, die seit über 15 Jahren die Kernfläche des Hangmoors pflegen.

Land NRW kaufte weitere Fläche im Hangmoor

Zum 1.11.2001 erwarb das Land NRW Eigentümer einer weiteren Feuchtweide im NSG Hangmoor. Die Weide weist einen quelligen Bereich auf, der mit einem kleinen benachbarten Graben in Kontakt steht. Dort wachsen typische Feuchtezeiger wie Carex disticha und Scirpus sylvaticus, beides rote-Liste-Arten. In den letzten Jahren wurde die Fläche nicht mehr bewirtschaftet und Schilf konnte sich stark ausbreiten. Das Naturschutzzentrum Gelderland hat ein Pflegekonzept für die Weide erarbeitet, das ab diesem Jahr umgesetzt werden soll. Das Land NRW ist mit diesem neuerlichen Kauf Eigentümer der nahezu gesamten Kernfläche des Schutzgebietes.

Erfolgreiche Gagel- und Schneidenpflege

Unterstützt von tatkräftigen Mitgliedern der Ortsgruppe Issum-Geldern erfolgte im November der schon traditionelle Rückschnitt von Weiden- und Erlenaufwuchs in der Kernfläche des NSG Hangmoor. Seit über 15 Jahren wird diese Maßnahme durchgeführt, um die Gagelbüsche (Myrica gale) in der Nachbarschaft und den besonders wertvollen Schneidenrest (Cladium mariscus) zu erhalten. Der Gagel konnte sich aufgrund der regelmäßigen Pflegeaktionen stark in der Moorfläche ausbreiten. Inzwischen bedrängt er sogar den Schneidenbestand.

Wer Interesse hat, bei den ein- bis zweimal pro Jahr stattfindenden Pflegeaktionen mitzuhelfen, melde sich bitte bei:
Monika Hertel, Tel. 02834-943543

 
 
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Monika Hertel
Tel. 02834-943543

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