Ortsgruppe Straelen
Erweiterung des Naturschutzgebietes Hangmoor
geglückt
Angeregt durch die Ortsgruppe Straelen
stellte 1997 der NABU Kleve den Antrag das Naturschutzgebiet
Hangmoor zu erweitern. Mitte 2001 wurde diese Erweiterung
rechtskräftig wirksam.
Das Schutzgebiet im Süden von Straelen
umfasste ursprünglich 8 ha und wurde jetzt auf
70 ha ausgedehnt. Es handet sich dabei vor allem um
die sehr nassen und quelligen Flächen zwischen
der bewaldeten Hauptterrassenkante und dem Leitgraben.
Das NSG ist somit sehr schmal und sehr lang. Es erstreckt
sich etwa von der Straße Straelen-Venlo (B 58)
bis fast zum Autobahnzollamt Niederdorf.
Der Wert der Flächen wird durch nasse Erlen- und Moorbirkenwaldreste,
seltene Sauergräser, Königsfarne und Quellen bestimmt. Lange
hat es gedauert, doch umso mehr freuen sich die Aktiven der Ortsgruppe
Straelen, die seit über 15 Jahren die Kernfläche des Hangmoors
pflegen.
Land NRW kaufte weitere Fläche
im Hangmoor
Zum 1.11.2001 erwarb das Land NRW Eigentümer
einer weiteren Feuchtweide im NSG
Hangmoor. Die Weide weist einen quelligen Bereich
auf, der mit einem kleinen benachbarten Graben in Kontakt
steht. Dort wachsen typische Feuchtezeiger wie Carex
disticha und Scirpus sylvaticus, beides rote-Liste-Arten.
In den letzten Jahren wurde die Fläche nicht mehr
bewirtschaftet und Schilf konnte sich stark ausbreiten.
Das Naturschutzzentrum Gelderland hat ein Pflegekonzept
für die Weide erarbeitet, das ab diesem Jahr umgesetzt
werden soll. Das Land NRW ist mit diesem neuerlichen
Kauf Eigentümer der nahezu gesamten Kernfläche
des Schutzgebietes.
Erfolgreiche Gagel- und Schneidenpflege
Unterstützt von tatkräftigen
Mitgliedern der Ortsgruppe
Issum-Geldern erfolgte im November der schon traditionelle
Rückschnitt von Weiden- und Erlenaufwuchs in der
Kernfläche des NSG Hangmoor. Seit über 15
Jahren wird diese Maßnahme durchgeführt,
um die Gagelbüsche (Myrica gale) in der Nachbarschaft
und den besonders wertvollen Schneidenrest (Cladium
mariscus) zu erhalten. Der Gagel konnte sich aufgrund
der regelmäßigen Pflegeaktionen stark in
der Moorfläche ausbreiten. Inzwischen bedrängt
er sogar den Schneidenbestand.
Wer Interesse hat, bei den ein- bis zweimal
pro Jahr stattfindenden Pflegeaktionen mitzuhelfen,
melde sich bitte bei:
Monika Hertel, Tel. 02834-943543
|