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Kopfweidenschneiden und Weidenstecklinge
Der Naturschutzbund Issum-Geldern möchte die ökologisch wertvollen
Kopfbäume vor dem Auseinanderbrechen schützen und schneidet
sie deshalb jeweils am Montag, 28.12. um 10:00 Uhr und Samstag, 02.01.2010 um 13:00 Uhr
Treffpunkt ist der Parkplatz gegenüber Diebels live in Issum. Naturfreunde, die dabei helfen möchten, sind gerne gesehen.
Weidenstecklinge für Hecken, Tipis usw. werden dabei umsonst abgegeben.
Leitung: H.-J. Windeln, T. 02831-6793
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Insel im NSG Wörchem in Geldern freigeschnitten
Die Aktiven des Naturschutzzentrums Gelderland haben die wallförmige Insel im NSG Wörchem in Geldern freigeschnitten, damit die wertvollen Röhrrichtbestände mit Deutscher Schneide und die Ablaichgewässer z. B. des Moorfrosches erhalten bleiben.
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NABU-Vorsitzende als Sachkundige Bürgerin im Umweltausschuss
Die Vorsitzende des NABU Kreisverband Kleve, Monika Hertel, ist von der Kreistagsfraktion
Bündnis 90/Die Grünen als Sachkundige Bürgerin für den "Ausschuss für Umwelt- und Strukturplanung"
benannt worden. "Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe", so Monika Hertel,
"bietet sich doch die Möglichkeit, Argumente und Ideen des Naturschutzes zu kritischen
Planvorhaben im Kreis Kleve mit einem Teil der Politiker direkt zu diskutieren". Der NABU
Kreisverband Kleve hat schon immer sein Engagement auch politisch - aber nicht parteipolitisch
- gesehen und dies z.B. durch Stellungnahmen als Träger öffentlicher Belange wahrgenommen
oder durch die Veranstaltung einer Podiumsdiskussion mit den Landratskandidaten
im April 2009. Die Stärken des NABU sind dabei die oft guten Kenntnisse der Natur und der
Umwelt direkt vor der Haustür und die intensive Verankerung der ehrenamtlich Aktiven im
Kreisgebiet. "Deshalb würden sich der NABU freuen, wenn auch die anderen Parteien sachkundige
Bürger aus den Reihen des NABU benennen", so Hertel. Die Benennung durch die Grünen-Kreistagsfraktion bedeutet also nicht, dass der NABU sich
nun den anderen Fraktionen im Kreistag verschließt, im Gegenteil. "Ich bin und werde weiterhin
parteilos bleiben und wünsche mir mit den anderen Fraktionen im Kreistag bzw. Umweltausschuss
die Fortsetzung des regen fachlichen Austausches zu kritischen Fragen der
Umwelt- und Strukturplanung", so Hertel. Gerade der Umweltausschuss beschäftigt sich oft
mit sehr speziellen Fragestellungen. Dazu zählen u.a. die Landschaftspläne oder die Umsetzung
der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Seit der kürzlich erfolgten Zusammenlegung des Umweltausschusses
mit dem Ausschuss für Verkehr und Strukturfragen sind zudem Themen
wie der virtuelle Gewerbeflächenpool oder die Entwicklung im Bereich Agrobusiness absehbar.
Dem neuen Landschaftsbeirat wird sie übrigens nicht mehr angehören. "Das ist zeitlich
mit meinen beruflichen Verpflichtungen als Lehrerin und den anderen ehrenamtlichen Aufgaben
als NABU-Vorsitzende nicht vereinbar."
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Naturschutzzentrum Gelderland plant Bauerngarten im Landschaftspark rund um die Wohnanlage St. Bernardin
in Geldern-Kapellen
Die "blauen Schweden" haben nicht etwa einen zu kräftigen Schluck aus der hochprozentigen Flasche genommen,
sondern so heißt eine alte Kartoffelsorte. Auch "Erdbeer-Spinat" hat nichts mit Törtchen und Sahne zu tun, sondern ist eine
alte Kulturpflanze, die wie Spinat zubereitete werden kann.
Ob Melde, Pastinaken, Erdbeerspinat oder blaue Schweden, diese und andere alte Kultur- und Nutzpflanzen sollen künftig im neuen Bauerngarten des
Landschaftsparks der Wohnanlage St. Bernardin besondere Aufmerksamkeit genießen. Der geplante Schaugarten zur Erhaltung und Bekanntmachung
vergessener Nutzpflanzen ist eine weitere Kooperation des NABU-Naturschutzzentrums Gelderland mit der Wohnanlage für Menschen mit Behinderungen.
Auch dieses Projekt wird durch den Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) unterstützt.

Ehrenamtliche Gruppe gesucht
Das jüngste Projekt sieht die Gestaltung eines historischen Gemüse- und Obstgartens über eine Gesamtfläche von etwa 800 bis 1000 Quadratmetern vor.
Dieser behindertengerechte, zum Teil mit Hochbeeten gestaltete Garten schließt sich unmittelbar an zwei alte Frühbeetreihen an,
die vom NABU Naturschutzzentrum Gelderland in einem früheren Projekt mit Bewohnerinnen und Bewohnern von St. Bernardin
"zu neuem Leben erweckt" wurden und seitdem von ihnen bewirtschaftetet werden. Der zweite, weitaus größere Gartenteil soll
in erster Linie durch Ehrenamtliche gepflegt werden.
Aus dem Blickwinkel der Umweltbildung befindet sich der Garten zudem in einem auch sonst ökologisch interessanten Umfeld am Kapellener Ortsrand,
so dass sich direkte Verknüpfungen auch mit anderen Umweltthemen anbieten.
Die Platzierung von alten Kulturpflanzen in der historischen Umgebung des Landschaftsparks dürfte ab dem kommenden Jahr für wachsende Aufmerksamkeit von außen sorgen. Dann dürften sich nicht nur Schulklassen oder Kindergartengruppen aus der Region auf den Weg zur ehemaligen Sonsbecker Klosteranlage machen. Das endgültige Konzept sieht Führungen zum Thema vor, wodurch ein intensiver und informativer Besuch des Schaugartens mit seinen regionaltypischen Gemüse- und Obstsorten zum tagestouristischen Erlebnis werden kann.
Vier Ziele verknüpft
Vier Grundgedanken verknüpfen sich vorrangig mit dem neuen Schaugarten inmitten der Klosteranlage St. Bernardin:
1. Die Erhaltung und Bekanntmachung von alten Gemüse- und Obstsorten als Kulturgut.
2. Die barrierefreie Umweltbildung im halböffentlichen Bereich.
3. Die Integration von Menschen mit Behinderungen und
4. Die Förderung des (Eigen)anbaus alter Sorten in der niederrheinischen Region.
Interessenten, die bei der neuen Gartengruppe mitmachen möchten, können sich unter 02838-96544 bei Helga M. Kaczmarek melden!
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Umweltmarkt in Geldern
Mit einem eigenen Stand war die NABU-Ortsgruppe aus Issum am 5.
September auf dem Gelderner Umweltmarkt präsent. Interessierte Besucher
konnten sich über die Arbeit der Ortsgruppe und des Naturschutzzentrums
Gelderland informieren, Nützliches wie zum Beispiel Bienenhotels erwerben
oder einfach nur über Naturschutzfragen fachsimpeln.
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Neuer Info-Folder zum Kevelaerer Kendel- und Donkenland ist fertig
Der Niederrhein hat viele Facetten. Eine besonders schöne zeigt sich rund um Kevelaer.
Alles in allem ist das Kevelaerer Kendel- und Donkenland wohl eine der kurzweiligsten Regionen des Linken
Niederrheins mit vielen attraktiven Besonderheiten.
Ein brandneuer Info-Folder des Naturschutzzentrums Gelderland stellt die Charakteristiken und Besonderheiten
dieses überaus vielfältigen Gebietes zwischen Weeze und Issum/Rheurdt vor - zurecht trägt er den Namen: "Kendel- und Donkenland rund um Kevelaer - Niederrhein vom Feinsten!"
Möglich wurde dieses Projekt durch die finanzielle Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR).

Der neue Info-Folder ist ab sofort und kostenlos beim Naturschutzzentrum Gelderland, bei den Städten und Gemeinden Kevelaer, Geldern, Issum und Weeze sowie über die Niederrhein Tourismus Agentur erhältlich.
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Kleiner Eisvogel
Am 24.06.09 bestaunten Michael Platen, Lukas Wolffram und Hermann-Josef Windeln den ersten Fund des 'Kleinen Eisvogels' Limenitis camilla
für den Kreis Kleve. Michael Platen hatte ihn schon am 20.06.09 im NSG Fleuthkuhlen in Geldern entdeckt.
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Massenwanderung von Distelfaltern im Kreis Kleve
Seit dem 19.05.09 ist eine Massenwanderung von Distelfaltern im Kreis Kleve angekommen oder weiter auf der Durchreise. Distelfalter wandern regelmäßig aus Südeuropa ein, allerdings nicht jedes Jahr in solch großer Anzahl.
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Wanderung der NABU-Ortsgruppe Issum-Geldern
Die NABU-Ortsgruppe Issum-Geldern wanderte am 03.05.09 durch die
Wacholderheide-Magerwiesen in Blankenheim-Alendorf. Hautnah konnten z. B. Rotmilan,
G. Küchenschelle, Orchideen, Schwalbenschwanz oder Nagelfleck beobachtet werden.
Zum Bild: An der G. Küchenschelle übernachtete ein Feldmaikäfer. Zu sehen gab es auch
das mit 95 mm Spannbreite imponierende Nagelfleck-Weibchen.

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Landratskandidaten stellen sich den NABU-Fragen
Podiumsdiskussion im Besucherzentrum Kranenburg
Mit ca. 2700 Mitgliedern ist der NABU der mitgliederstärkste Naturschutzverband
im Kreis Kleve und darüberhinaus mit seinen zwei Einrichtungen, dem Naturschutzzentrum Gelderland
in Geldern-Kapellen und der NABU-Naturschutzstation in Kranenburg, auch gut für die Bürger
erreichbar und in der Fläche präsent. Die bevorstehenden Kommunalwahlen entscheiden mit darüber,
wie es mit dem Natur- und Umweltschutz in dem Flächenkreis Kleve weitergeht. Schließlich ist der
Kreis Kleve in vielen Fragen die zuständige Behörde und der neu zu wählende Landrat oder die
Landrätin sind damit verantwortlich z.B. für die Qualität der vielen Natur- und Landschaftsschutzgebiete
im Kreis oder einen Großteil der Genehmigungen von Kies- und Sandabgrabungen.
Die Politiker entscheiden zudem über die Bereitstellung von Geldern für bestimmte Projekte,
u.a. die Finanzierung der Biologischen Stationen im Kreis, die für die Betreuung der Schutzgebiete
unverzichtbar sind.
Im Anschluss an die jährliche Mitgliederversammlung des NABU Kreisverband Kleve e.V. am Samstag,
den 25.4.09 ist deshalb ab 18:30 Uhr eine Podiumsdiskussion mit den vier Landratskandidaten
geplant. "Alle Kandidaten, Herr Spreen (CDU), Herr Wißen (SPD), Herr Gorißen (FDP) und Frau
Sickelmann (Bündnis 90/Die Grünen), haben ihre Teilnahme zugesagt", freut sich Monika Hertel,
die Vorsitzende des NABU Kreisverband Kleve. Moderiert wird die Gesprächsrunde von Dirk
Kraayvanger von der NRZ. Kurze Präsentationen zu den jeweiligen Themen machen den Auftakt
zu den Diskussionsrunden. NABU-Mitglieder und Gäste sind zu der Veranstaltung im Großen Saal
des Besucherzentrums Kranenburg, Bahnhofstr. 15, herzlich willkommen. Das gilt natürlich auch
für die vorangehende Mitgliederversammlung um 17.00 Uhr, bei der u.a. turnusgemäß die Neuwahl
des Vorstandes und des Beirates ansteht. Natur pur gibt es zuvor bei einer Exkursion durch die
landschaftlich reizvolle Niersaue zwischen Goch-Asperden und Kessel. Treffpunkt hierfür ist
um 14.00 Uhr der Wanderparkplatz nahe der Aspermühle in Goch-Asperden.
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Auf den Spuren des Bibers
NABU-Familiengruppe spricht sich gegen Zuschüttung des Tweestroms aus
Am Sonntag, dem 8. März 2009 war die NABU-Familiengruppe der NABU-Ortsgruppe Kleve
auf den Spuren des Bibers unterwegs. Im Rahmen der monatlichen Exkursionen ging es
diesmal an den Tweestrom bei Rindern, um sich die Lebensräume dieser seltenen und
heimlichen Tierart anzusehen. Die Biber selbst waren zwar nicht zu sehen, klar,
denn die werden ja erst mit der Dämmerung munter, dafür war aber Knacks, der
Stoffbiber mit dabei. Und der konnte erklären, wie seine Verwandten am Tweestrom
so leben. Die kleinen Nachwuchs-Naturschützer haben bei dem Ausflug gelernt, dass
Biber im Winter junge Bäume fällen, um an die leckeren Knospen und Zweige zu kommen.
Dafür brauchen sie gute Zähne, denn auch das weiche Weidenholz fühlt sich ganz schön
hart an. Mit den abgenagten Ästen bauen die Biber dann Dämme oder ihre Burg. Vom Weg
aus konnte man dann auch schon jede Menge Biberspuren entdecken, denn das angenagte
Holz leuchtet ganz hell. Außerdem lagen viele umgenagte Weiden in der Nähe des Ufers.
Ein sicheres Zeichen dafür, dass die Biber im Winter dort gefressen haben.
Auch für die Erwachsenen war der Ausflug interessant. Viele der Eltern wie zum Beispiel
die Mutter von Adjamo waren beeindruckt, dass es die Biber am Tweestrom tatsächlich gibt: "Aber die Spuren sind ja eindeutig, da habe ich schon gestaunt!" Umso erschrockener war
die Gruppe, als sie die Straße überquert und einen Blick auf den breiten Oberlauf des
Tweestroms geworfen hatte. An dem 400 Meter langen Abschnitt, den die Stadt verfüllen
will, sind schon alle Bäume und Büsche entfernt, das Schilf ist geschnitten und überall
sieht man Müll herumliegen. "Was sollen die Biber denn hier im Winter bloß fressen?"
fragte der kleine Stoffbiber Knacks. Darauf wusste niemand eine Antwort.
Die NABU-Familiengruppe war sich einig: Der Tweestrom darf nie und nimmer zugeschüttet
werden! Wie zur Bestätigung dieser eindeutigen Haltung kam noch ein Eisvogel
vorbeigeflogen und ließ dreimal seinen scharfen Piff ertönen. "Klar", meinte Knacks zu
den Kindern, "der Eisvogel wohnt hier ja auch und außerdem noch jede Menge anderer
Tiere und Pflanzen." Aber davon werden wir dann ein anderes Mal berichten.
Der nächste Ausflug der NABU-Familiengruppe findet übrigens erst nach Ostern,
am Sonntag, dem 19. April ab 10 Uhr statt. Bei Interesse melden Sie sich bei
Bianca Barkow unter 02821-7156701.
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30 Jahre Eulenschutz in Issum und Umgebung
Hermann-Josef Windeln holt in einer Powerpoint-Präsentation das verborgene Leben der Eulen und das 30jährige Engagement von Hans-Joachim Tersteegen für den Eulenschutz ans Licht. Gezeigt werden auch die Ergebnisse der Gewölle-Untersuchungen. Dienstag, 3. März 2009, 19.30 Uhr, "Zur Post", Kapellener Str. 48, Issum.
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Erstüberwinterung eines Kleinabendseglers in NRW
Erstmalig für Nordrhein-Westfalen und Deutschland (Süddeutschland ausgenommen) ist ein stark gefährdeter Kleinabendsegler überwinternd entdeckt worden. Frau Ryan sah ihn am 07.01.09 über Schnee laufend in einem Kerkener Wald. Die kalte Nacht mit ca. -17°C (bis -21°C) hat ihn offensichtlich aus dem zu kalten Winterquartier im Wald vertrieben.
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Kopfweidenschneiden und Weidenstecklinge
Der Naturschutzbund Issum-Geldern möchte die ökologisch wertvollen Kopfbäume vor dem Auseinanderbrechen schützen und schneidet sie deshalb jeweils am Samstag, 27.12. und Samstag, 03.01. um 13 Uhr.
Treffpunkt ist der Parkplatz gegenüber Diebels live in Issum. Naturfreunde, die dabei helfen möchten, sind gerne gesehen. Weidenstecklinge für Hecken, Tipis usw. werden dabei umsonst abgegeben.
Leitung: H.-J. Windeln, T. 02831-6793
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Arktische Wildgänse wieder am Niederrhein eingetroffen
NABU-Naturschutzstation eröffnet 17.Gänseexkursions-Saison
Kranenburg – Am Sonntag, den 23. November um 14 Uhr ist es wieder so weit - die NABU-Naturschutzstation startet in die 17. Gänseexkursions-Saison am "Unteren Niederrhein". Bis Mitte Februar führen die NABU-Experten an fast jedem Wochenende Naturfreunde wieder in bequemen Bussen zu den besten Gänsebeobachtungsplätzen. Der Vorteil dieser Busexkursionen: Die arktischen Wildgänse, die hier alljährlich überwintern, lassen sich vom Bus aus bequem und für beide Seiten stressfrei beobachten. Der Preis für die jeweils gut zweieinhalbstündigen Veranstaltungen liegt wie in den Vorjahren bei 12 € für Erwachsene und 8 € für Kinder. Für die begehrte erste Tour sind noch Plätze zu vergeben.
Das faszinierende Schauspiel tausender einfallender Blässgänse, die mit lautem Geschnatter ihre Keilformation im Anflug auf grünes Weideland auflösen, gehört mit zu den stärksten Natureindrücken, die der Niederrhein zu bieten hat. Alljährlich im Herbst wiederholt sich die Rückkehr der Wildgänse in die Rheinniederung, weil die Tiere hier milde Temperaturen, störungsfreie Nahrungsflächen und ein reiches Angebot von Schlafgewässern vorfinden. Von Anfang November bis Ende Februar überwintern bis zu 180.000 arktische Gänse – vor allem Bläss- und Saatgänse – im Bereich zwischen Duisburg und Nimwegen. Allein in der Düffel finden sich während der Hauptsaison von Dezember bis Januar bis zu 70.000 der nordischen Gäste ein. Aber auch seltenere Arten wie Weißwangengänse mischen sich gelegentlich unter das Federvolk. Nicht weniger als 14 Arten an Gänsen und Halbgänsen wurden in den letzten Jahren bei den Busexkursionen beobachtet.
Die Exkursionstermine finden bis auf Weihnachten und Silvester an allen Sonntagen bis zum 15. Februar 2009 statt. Eine Broschüre mit allen wichtigen Informationen und den genauen Terminen ist im Besucherzentrum Kranenburg erhältlich. Zusätzliche Termine und Veranstaltungen – auch für Gruppen im eigenen Bus – sind auf Anfrage jederzeit möglich. Anmeldungen werden unter Te.: 02826/91876-00 angenommen. .
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Kaisermantel |
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Natur im Gelderland- Raritäten 2008
Der Naturschutzbund Deutschland, Ortsgruppe Issum-Geldern, zeigt in einer Powerpoint-Präsentation die „Highlights“ von 2008, z. B. Mittelspecht, Kaisermantel, Amphibien-, Fledermaus-, Vogelkartierungen 2008, in der Gaststätte "Zur Post", Kapellener Str. 48, Issum, am Dienstag, 11. 11., 19 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen. Leitung: H.-J. Windeln, Tel. 02831-6793.
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Neues Projekt auf St. Bernadin |
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Zwischen Lavendel und Petersilie
Das NABU-Naturschutzzentrum Gelderland kooperiert mit der
Wohnanlage St. Bernardin für Menschen mit Behinderungen
Im
Fokus steht hierbei das Stichwort "barrierefrei", denn
dieses Angebot wurde erst möglich durch eine finanzielle
Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland im
Rahmen des LVR-Projektes "Naturerlebnis und Umweltbildung - barrierefrei!
Mit den Biologischen Stationen im Rheinland". Insgesamt
neun Stationen nehmen an diesem Projekt teil, das benachteiligten
bzw. gehandicapten Personengruppen den Zugang zur Natur
erleichtern oder auch erst ermöglichen soll. Mehr
dazu lesen Sie hier ...
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Tagfalter - Präparate |
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20jähriges Bestehen des Naturschutzbundes
Issum
Vom 08.06. bis 14.09.2008 stellt der Naturschutzbund
Deutschland, Ortsgruppe Issum, im Histörchen (Issumer
Rathaus, Herrlichkeit), seine 20jährigen Erfolge im
Naturschutz vor (geöffnet: Die.- Do.: 8.30 - 12.30 Uhr,
14 - 15.30 Uhr. Freitag: 8.30 - 12.30 Uhr, Sonntag: 11 -13
und 15 -17 Uhr).
Auf unseren regelmäßigen Spaziergängen
durch die Natur entdecken wir ständig neue Lebewesen
in Issum und Umgebung - und gleichzeitig beobachten wir das
schleichende Verschwinden vieler Tier- und Pflanzenarten.
Deswegen erhalten wir Lebensräume und schaffen neue:
Eine Sumpfwiese und eine Wildwiese mit Hecke
wurden gepachtet, zwei Wildwiesen im Naturschutzgebiet durch
das Land NRW und die Nordrheinwestfalen-Stiftung gekauft.
Wir pflegen 10 seltene Biotope: 5 ungedüngte
Waldränder, 3 Wiesen, 2 Hecken und ca. 40 Obstbäume.
Jährlich werden im Durchschnitt 80 Kopfbäume geschnitten
und ca. 700 "Wohnungen" für Vögel, Insekten, Amphibien
und Fledermäuse gebaut, kontrolliert und gereinigt.
Der Erfolg wird durch Kartierungen dokumentiert, die Ergebnisse
an die entsprechenden Behörden weitergeleitet.
Wir zeigen bei öffentlichen Wanderungen
und Präsentationen gerne unsere vielfältige, spannende
Arbeit und haben dadurch wachsendes Interesse an der Natur
und deren Erhalt in unserem Kreisgebiet festgestellt.
Mitbürger engagieren sich an unseren Aktionen
wie Amphibienzaun, -schranken und Pflegemaßnahmen - vor
allem gibt es sehr engagierte Jugendliche, die der Naju-Gruppe
Issum-Geldern angehören und etliche Stunden ihrer Freizeit
verschiedenen Projekten widmen.
Zum Jubiläum zeigen wir mit Postern, präparierten
Insekten, Fledermäusen und Nagern die Vielfalt unserer
Natur und unserer Arbeit.
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Hermann-Josef Windeln |
Präparat einer Breitflügelfledermaus |
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