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Einladung zum 1. Streuobstwiesenfest im Kreis Kleve
Haben Sie am Sonntag, den 12. September 2010, schon etwas vor? Falls nicht, halten Sie sich diesen Tag bitte unbedingt frei, denn auf dem Rouenhof in Kevelaer-Kervendonk (Sonsbeckerstr. 40) findet das erste Obstwiesenfest im Kreis Kleve statt. Von 11.00-18.00 Uhr warten zahlreiche Ausstellungen und Aktivitäten auf die hoffentlich zahlreichen Besucher. Möglich wird das Fest durch eine Kooperation zwischen dem Rouenhof, dem Verein „Landschaftspflege im Kreis Kleve“ (LiKK) und dem NABU Kreisverband Kleve. Zur offiziellen Eröffnung um 11.00Uhr wird unter anderem Bärbel Höhn (MdB) erwartet. Im Mittelpunkt des Festes stehen aber die anschließenden Programmpunkte.
Erleben, informieren und mitmachen
Große Bedeutung haben beim Obstwiesenfest die verschiedensten Aktivitäten zum Zuschauen und Selbermachen: Dazu zählen Informationen zu alten Obstsorten, zur Auswahl und zum Schnitt der Obstbäume, sowie das Pressen und Verkosten von frischem Apfelsaft. In Vorführungen erfolgt das Scheren von Schafen, die die Obstwiesen so kurz halten, dass der Steinkauz als typischer Bewohner der Streuobstwiesen gut „zu Fuß“ auf Jagd nach Regenwürmern und fetten Insekten gehen kann. Nisthilfen für Steinkäuze (Röhren) wurden eigens für das Fest gebaut und können erworben werden. Ausprobiert werden kann auch das Verarbeiten der Wolle durch Spinnen oder Filzen. Die beiden NABU-Einrichtungen stellen sich und ihre Arbeitsschwerpunkte vor. Für Kinder gibt es zahlreiche Angebote wie Ziegen melken, Planwagen fahren und Strohburg klettern.
Genuss pur
Das ganze Fest findet in der netten Atmosphäre rund um den Rouenhof statt: Das Hofcafe ist geöffnet und bietet selbst gemachten Kuchen, auf dem Bio-Grill brutzelt Biowurst. Und ab 15.00 Uhr spielt die Gruppe Glengar mit flottem Irish-Folk zum Tanz auf.
Monika Hertel
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| Fliegenragwurz |
Naturwanderung Wacholderheide Blankenheim/Eifel
Der Naturschutzbund Deutschland, Ortsgruppe Issum-Geldern, lädt alle Naturfreunde zu einer besonderen Tageswanderung zu den bekannten Orchideen-Magerwiesen in Blankenheim-Alendorf ein.
Die Nordrhein-Westfalenstiftung hat die seltenen Kalkmagerrasen mit vielen extrem seltenen „Bewohnern“ gekauft, z. B. existieren dort 21 Orchideenarten, Mohrenfalter, Rotmilan.
Treffpunkt: Parkplatz gegenüber „Diebels live“ in Issum, Sonntag, 06.06. Start um 6 Uhr, Rückkehr um ca. 18 Uhr. Wir fahren mit PKWs zum Ziel. Kostenlos. Bitte bringen Sie eigene Verpflegung im Rucksack und ein Fernglas mit. Die Leitung hat Lorenz Packy, Tel. 02831-8461. |
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| Blaumeise |
Stunde der Gartenvögel
Am Wochenende 7. bis 9. Mai 2010 ist es wieder so weit. In unseren Gärten wird "Vogelinventur" gemacht. Eine Stunde im Sessel Vögel genießen und die maximale Anzahl notieren. Anschließend bitte unter www.stunde-der-gartenvoegel.de im Internet eingeben. Die Regeln kann man dort auch einsehen. Dadurch können nicht nur Sie gewinnen, sondern auch die Natur, weil der NABU dadurch feststellen kann, wie sich Natur in den Gemeinden verändert. Vielen Dank für Ihr Interesse.
Hermann-Josef Windeln |
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Landtagskandidaten stellen sich NABU-Fragen
Podiumsdiskussion auf dem Rouenhof in Kevelaer
Die bevorstehenden Landtagswahlen in NRW entscheiden mit darüber, wie
es mit dem Natur- und Umweltschutz im Land und besonders auch im
schutzgebietsreichen Kreis Kleve weitergeht. Schließlich ist der neu zu wählende
Landtag mit verantwortlich z.B. über wirksame Maßnahme zum Stopp
des enormen rtenschwundes oder die Finanzierung des Netzwerks der
Biologischen Stationen im Land. Große Sorgen bereiten dem NABU die Folgen
einer Intensivierung des Agrobusiness. So verstärkt der Ausbau der
Biomassenutzung den Maisanbau und fördert damit den Trend einer Verarmung
der Ackerflächen. Die aktuelle Entwicklung bei der Milchviehhaltung
führt gerade am Niederrhein zum rasanten Verschwinden von Dauergrünland
und damit wichtiger Brut- und Nahrungsbiotope für die Vogel- und Insektenwelt.
Im Anschluss an die jährliche Mitgliederversammlung des NABU Kreisverband
Kleve e.V. am Samstag, den 24.4.10 findet deshalb ab 17.00 Uhr eine
Podiumsdiskussion mit den vier Landtagskandidaten der im Landtag vertretenen
Parteien vom Wahlbezirk 53 (Südkreis) statt. „Alle Kandidaten, Frau
Voßeler (CDU), Herr Killewald (SPD), Herr Traurig (FDP) und Herr Bianchi
(Bündnis 90 / Die Grünen), haben ihre Teilnahme zugesagt“, freut sich Monika
Hertel, die Vorsitzende des NABU Kreisverband Kleve. Moderiert wird
die Gesprächsrunde von Michael Klatt, Redakteur der Rheinischen Post in
Geldern. Kurze Präsentationen zu den Themen „Agrobusiness“ und „Biologische
Stationen“ bilden den Auftakt zu den Diskussionsrunden.
Mit ca. 2500 Mitgliedern ist der NABU der mitgliederstärkste Naturschutzverband
im Kreis Kleve und darüberhinaus mit seinen zwei Einrichtungen,
dem Naturschutzzentrum Gelderland in Geldern-Kapellen und der NABUNaturschutzstation
in Kranenburg, gut für die Bürger erreichbar und in der
Fläche präsent. NABU-Mitglieder und Gäste sind zu der Veranstaltung im
Cafe des Rouenhofs, Sonsbeckerstr. 40, Kevelaer-Kervendonk, herzlich
willkommen. Das gilt natürlich auch für die vorangehende Mitgliederversammlung
um 16.00 Uhr, bei der u.a. der Geschäftsbericht 2009 und die
Neuwahl des Kassierers anstehen, denn Dr. Volkhard Wille gibt nach 20
Jahren dieses verantwortungsvolle Amt ab.
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Kuhlenfilm im Internet
Zu insgesamt 25 verschiedenen Projekten hat die NRW-Stiftung 2009 ca. 4 minütige Kurzfilme anfertigen lassen.
Für das Team des Naturschutzzentrum Gelderland war es eine recht spannende Erfahrung den an zwei Tagen angereisten Kameramann
zu beraten, zu günstigen Beobachtungsstellen im Gelände zu führen und bei einigen Filmaufnahmen sogar mitzuwirken.Wie schwierig
und zeitaufwändig dabei gelungene Tier- und Pflanzenaufnahmen sind, war dabei hautnah mitzuerleben. Entstanden ist ein kleiner
ansprechender Film, der einen guten Einblick in die Natur des oft unzugänglichen und sehr störungsempfindlichen Schutzgebietes bei Geldern gibt.
Zusammenhänge rund um die Ökologie der ehemaligen Torfkuhlen und der Issumer Fleuth werden anschaulich dargestellt, aber
auch das vielfältige Engagement der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter des Naturschutzzentrums Gelderland.
Zu finden ist der Kurzfilm über die Fleuthkuhlen unter http://www.nrw-stiftung.de/projekte/projekt.php?pid=214.
Und natürlich sind auch die anderen Kurzfilmen zu den vielfältigen Projekten der NRW-Stiftung sehr sehenswert - schauen Sie doch mal rein!
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Zitronenfalter |
Frühlingsboten
Die ersten Frühlingsgaukler sind da. Am 18.03.10 zeigten sich nach langer Winterpause Zitronenfalter und C-Falter.
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Streuobstwiese |
NABU begrüßt aufgestockte Fördermaßnahmen
Seit langem unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen Landwirte bei der Umsetzung freiwilliger Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen. Mit neuen Förderangeboten und zum Teil deutlich angehobenen Fördersätzen sollen ab 2010 noch mehr Anreize geschaffen werden, um unter anderem auch sehr wünschenswerte Vertragsnaturschutzmaßnahmen weiter zu forcieren. In diesem Bereich werden konkret gefördert: Naturschutzgerechte Nutzung von Äckern und Ackerrandstreifen, Umwandlung von Acker in extensiv genutztes Grünland, naturschutzgerechte Nutzung von Grünland, naturschutzgerechte Nutzung und Pflege sonstiger Biotope wie Heiden und Nassflächen, Streuobstwiesen- und Heckenpflege sowie Zusatzmaßnahmen für Grünlandnutzungen. Insbesondere die Pflege von Streuobstwiesen und extensivem Grünland erscheint dem NABU für die Region sehr wertvoll.
Über das genaue „Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Wie viel?“ zu den Vertragsnaturschutzmaßnahmen sowie die komplette Förderpalette und die neuen Fördersätze informiert eine neue Broschüre des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Interessierte können sich die Broschüre kostenlos beim NABU-Naturschutzzentrum Gelderland in Geldern-Kapellen, Kapellener Markt 2 abholen. Das Naturschutzzentrum ist telefonisch unter 02838-96544 erreichbar und in der Regel dienstags bis freitags in der Zeit von 9.00 bis 16.30 besetzt.
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Kapuzinerkresse |
Naturschutzzentrum Gelderland sucht „alte“ Gartenpflanzen
Altbekannte Kartoffelsorten, unterschiedlichste Bohnenarten, reichlich Kohl, Petersilie, Liebstöckel (Maggikraut), und natürlich dürfen auch Obststräucher und eine kunterbunte Blumenschar nicht fehlen – das sind nur einige Beispiele für Pflanzen, die früher in jeden guten niederrheinischen Nutzgarten gehörten. Das Naturschutzzentrum Gelderland hat sich dieser Thematik angenommen und wird ab dem Frühjahr einen Schaugarten auf dem Gelände der Kapellener Wohnanlage St. Bernardin bewirtschaften, um vor allem alte, vielleicht schon fast vergessene Gemüse- und andere Gartennutzpflanzen (wieder) zu zeigen und den Besuchern näher zu bringen.
Der Garten, der derzeit neu entsteht, wird nach dem Vorbild alter Bauern- oder auch Klostergärten angelegt – ganz passend zur Region und auch zum Ambiente des denkmalgeschützten ehemaligen Klosters St. Bernardin. Das vom LVR in Köln geförderte Projekt geht gut voran. Die ersten baulichen Vorbereitungen wurden getroffen, eine „Bauerngartengruppe“, die den Garten bewirtschaften wird, hat sich gegründet und der erste große Schwung Saatgut wurde bereits bestellt. Trotzdem fehlt noch einiges, und es wäre schön, wenn noch mehr besonders lokaltypische Pflanzen vom Niederrhein in den Garten kämen. Deshalb sucht das Naturschutzzentrum Gelderland gartenbegeisterte Menschen, die die eine oder andere regionaltypische Pflanze (Gemüse, Obst, Gewürze, Blumen) oder spezielles Saatgut aus „Omas Bauerngarten“ in das Gartenprojekt einbringen möchten. Und sollte jemand noch Bohnenstangen besitzen, für die es keine Verwendung mehr gibt, die nimmt die Gartengruppe auch sehr gerne.
Wer Pflanzen oder Material spenden oder aktiv bei der Gartengruppe mitmachen möchte, kann sich dienstags bis donnerstags bei Helga M. Kaczmarek im Naturschutzzentrum Gelderland melden unter 02838-96544. |
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Knabenkraut |
Verträumtes Wendland zwischen Heide und Elbe
Der Naturschutzbund Deutschland, Ortsgruppe Issum-Geldern, zeigt in einem Lichtbildervortrag „Bilder aus dem Wendland“. Der beliebte Naturreferent Erich Staudt zeigt eine abwechslungsreiche, verträumte Landschaft zwischen Heideflächen, Magerwiesen und der Elbtalaue bei Lüchow-Dannenberg in der Gaststätte "Zur Post“, Kapellener Str. 48, Issum, am Dienstag, 02.03., 19.30 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen. Leitung: H.-J. Windeln, Tel. 02831-6793.
In nur jeweils 100 km Entfernung von den Ballungszentren Berlin und Hamburg liegt an der unteren Mittelelbe eine Region, deren Natur- und Kulturraum mit unerwarteter Schönheit von der einstigen innerdeutschen Grenze profitiert hat.
Erlebte Natur auf Schritt und Tritt: Das Klappern der Weißstörche gehört in den Wendlanddörfern, von denen viele als „Rundlinge“ erbaut sind, zum Alltag. Im Auwald brütet der Kranich, Rohrdommel-Hupen erklingt aus dem Röhricht.
Stromlandschaft, Kopfweiden, Deiche, Qualmlöcher, Wanderdünen, Magerwiesen, großflächige Heiden; jedes Biotop beherbergt seine eigene Pflanzen- und Tierwelt.
Als der eiserne Vorhang sich öffnete, wurde erst deutlich, welch` enorme Kulturgüter und kostbaren Naturschätze auch der Osten als grüne Mitgift in das gemeinsame Naturerbe einbrachte. |
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Kopfweidenschnit erfolgreich beendet
Der Kopfweidenschnitt ist in diesem Winter schon erfolgreich beendet. Deswegen muss der Termin am 13.2.10 ausfallen. Topholz gibt es allerdings noch.
Hermann-Josef Windeln, Tel. 02831-6793. |
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Kopfweidenschneiden und Weidenstecklinge
Der Naturschutzbund Issum-Geldern möchte die ökologisch wertvollen
Kopfbäume vor dem Auseinanderbrechen schützen und schneidet
sie deshalb jeweils am Montag, 28.12. um 10:00 Uhr und Samstag, 02.01.2010 um 13:00 Uhr
Treffpunkt ist der Parkplatz gegenüber Diebels live in Issum. Naturfreunde, die dabei helfen möchten, sind gerne gesehen.
Weidenstecklinge für Hecken, Tipis usw. werden dabei umsonst abgegeben.
Leitung: H.-J. Windeln, T. 02831-6793
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Insel im NSG Wörchem in Geldern freigeschnitten
Die Aktiven des Naturschutzzentrums Gelderland haben die wallförmige Insel im NSG Wörchem in Geldern freigeschnitten, damit die wertvollen Röhrrichtbestände mit Deutscher Schneide und die Ablaichgewässer z. B. des Moorfrosches erhalten bleiben.
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NABU-Vorsitzende als Sachkundige Bürgerin im Umweltausschuss
Die Vorsitzende des NABU Kreisverband Kleve, Monika Hertel, ist von der Kreistagsfraktion
Bündnis 90/Die Grünen als Sachkundige Bürgerin für den "Ausschuss für Umwelt- und Strukturplanung"
benannt worden. "Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe", so Monika Hertel,
"bietet sich doch die Möglichkeit, Argumente und Ideen des Naturschutzes zu kritischen
Planvorhaben im Kreis Kleve mit einem Teil der Politiker direkt zu diskutieren". Der NABU
Kreisverband Kleve hat schon immer sein Engagement auch politisch - aber nicht parteipolitisch
- gesehen und dies z.B. durch Stellungnahmen als Träger öffentlicher Belange wahrgenommen
oder durch die Veranstaltung einer Podiumsdiskussion mit den Landratskandidaten
im April 2009. Die Stärken des NABU sind dabei die oft guten Kenntnisse der Natur und der
Umwelt direkt vor der Haustür und die intensive Verankerung der ehrenamtlich Aktiven im
Kreisgebiet. "Deshalb würden sich der NABU freuen, wenn auch die anderen Parteien sachkundige
Bürger aus den Reihen des NABU benennen", so Hertel. Die Benennung durch die Grünen-Kreistagsfraktion bedeutet also nicht, dass der NABU sich
nun den anderen Fraktionen im Kreistag verschließt, im Gegenteil. "Ich bin und werde weiterhin
parteilos bleiben und wünsche mir mit den anderen Fraktionen im Kreistag bzw. Umweltausschuss
die Fortsetzung des regen fachlichen Austausches zu kritischen Fragen der
Umwelt- und Strukturplanung", so Hertel. Gerade der Umweltausschuss beschäftigt sich oft
mit sehr speziellen Fragestellungen. Dazu zählen u.a. die Landschaftspläne oder die Umsetzung
der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Seit der kürzlich erfolgten Zusammenlegung des Umweltausschusses
mit dem Ausschuss für Verkehr und Strukturfragen sind zudem Themen
wie der virtuelle Gewerbeflächenpool oder die Entwicklung im Bereich Agrobusiness absehbar.
Dem neuen Landschaftsbeirat wird sie übrigens nicht mehr angehören. "Das ist zeitlich
mit meinen beruflichen Verpflichtungen als Lehrerin und den anderen ehrenamtlichen Aufgaben
als NABU-Vorsitzende nicht vereinbar."
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Naturschutzzentrum Gelderland plant Bauerngarten im Landschaftspark rund um die Wohnanlage St. Bernardin
in Geldern-Kapellen
Die "blauen Schweden" haben nicht etwa einen zu kräftigen Schluck aus der hochprozentigen Flasche genommen,
sondern so heißt eine alte Kartoffelsorte. Auch "Erdbeer-Spinat" hat nichts mit Törtchen und Sahne zu tun, sondern ist eine
alte Kulturpflanze, die wie Spinat zubereitete werden kann.
Ob Melde, Pastinaken, Erdbeerspinat oder blaue Schweden, diese und andere alte Kultur- und Nutzpflanzen sollen künftig im neuen Bauerngarten des
Landschaftsparks der Wohnanlage St. Bernardin besondere Aufmerksamkeit genießen. Der geplante Schaugarten zur Erhaltung und Bekanntmachung
vergessener Nutzpflanzen ist eine weitere Kooperation des NABU-Naturschutzzentrums Gelderland mit der Wohnanlage für Menschen mit Behinderungen.
Auch dieses Projekt wird durch den Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) unterstützt.
Ehrenamtliche Gruppe gesucht
Das jüngste Projekt sieht die Gestaltung eines historischen Gemüse- und Obstgartens über eine Gesamtfläche von etwa 800 bis 1000 Quadratmetern vor.
Dieser behindertengerechte, zum Teil mit Hochbeeten gestaltete Garten schließt sich unmittelbar an zwei alte Frühbeetreihen an,
die vom NABU Naturschutzzentrum Gelderland in einem früheren Projekt mit Bewohnerinnen und Bewohnern von St. Bernardin
"zu neuem Leben erweckt" wurden und seitdem von ihnen bewirtschaftetet werden. Der zweite, weitaus größere Gartenteil soll
in erster Linie durch Ehrenamtliche gepflegt werden.
Aus dem Blickwinkel der Umweltbildung befindet sich der Garten zudem in einem auch sonst ökologisch interessanten Umfeld am Kapellener Ortsrand,
so dass sich direkte Verknüpfungen auch mit anderen Umweltthemen anbieten.
Die Platzierung von alten Kulturpflanzen in der historischen Umgebung des Landschaftsparks dürfte ab dem kommenden Jahr für wachsende Aufmerksamkeit von außen sorgen. Dann dürften sich nicht nur Schulklassen oder Kindergartengruppen aus der Region auf den Weg zur ehemaligen Sonsbecker Klosteranlage machen. Das endgültige Konzept sieht Führungen zum Thema vor, wodurch ein intensiver und informativer Besuch des Schaugartens mit seinen regionaltypischen Gemüse- und Obstsorten zum tagestouristischen Erlebnis werden kann.
Vier Ziele verknüpft
Vier Grundgedanken verknüpfen sich vorrangig mit dem neuen Schaugarten inmitten der Klosteranlage St. Bernardin:
1. Die Erhaltung und Bekanntmachung von alten Gemüse- und Obstsorten als Kulturgut.
2. Die barrierefreie Umweltbildung im halböffentlichen Bereich.
3. Die Integration von Menschen mit Behinderungen und
4. Die Förderung des (Eigen)anbaus alter Sorten in der niederrheinischen Region.
Interessenten, die bei der neuen Gartengruppe mitmachen möchten, können sich unter 02838-96544 bei Helga M. Kaczmarek melden!
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Umweltmarkt in Geldern
Mit einem eigenen Stand war die NABU-Ortsgruppe aus Issum am 5.
September auf dem Gelderner Umweltmarkt präsent. Interessierte Besucher
konnten sich über die Arbeit der Ortsgruppe und des Naturschutzzentrums
Gelderland informieren, Nützliches wie zum Beispiel Bienenhotels erwerben
oder einfach nur über Naturschutzfragen fachsimpeln.
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Neuer Info-Folder zum Kevelaerer Kendel- und Donkenland ist fertig
Der Niederrhein hat viele Facetten. Eine besonders schöne zeigt sich rund um Kevelaer.
Alles in allem ist das Kevelaerer Kendel- und Donkenland wohl eine der kurzweiligsten Regionen des Linken
Niederrheins mit vielen attraktiven Besonderheiten.
Ein brandneuer Info-Folder des Naturschutzzentrums Gelderland stellt die Charakteristiken und Besonderheiten
dieses überaus vielfältigen Gebietes zwischen Weeze und Issum/Rheurdt vor - zurecht trägt er den Namen: "Kendel- und Donkenland rund um Kevelaer - Niederrhein vom Feinsten!"
Möglich wurde dieses Projekt durch die finanzielle Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR).
Der neue Info-Folder ist ab sofort und kostenlos beim Naturschutzzentrum Gelderland, bei den Städten und Gemeinden Kevelaer, Geldern, Issum und Weeze sowie über die Niederrhein Tourismus Agentur erhältlich.
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Kleiner Eisvogel
Am 24.06.09 bestaunten Michael Platen, Lukas Wolffram und Hermann-Josef Windeln den ersten Fund des 'Kleinen Eisvogels' Limenitis camilla
für den Kreis Kleve. Michael Platen hatte ihn schon am 20.06.09 im NSG Fleuthkuhlen in Geldern entdeckt.
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Massenwanderung von Distelfaltern im Kreis Kleve
Seit dem 19.05.09 ist eine Massenwanderung von Distelfaltern im Kreis Kleve angekommen oder weiter auf der Durchreise. Distelfalter wandern regelmäßig aus Südeuropa ein, allerdings nicht jedes Jahr in solch großer Anzahl.
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Wanderung der NABU-Ortsgruppe Issum-Geldern
Die NABU-Ortsgruppe Issum-Geldern wanderte am 03.05.09 durch die
Wacholderheide-Magerwiesen in Blankenheim-Alendorf. Hautnah konnten z. B. Rotmilan,
G. Küchenschelle, Orchideen, Schwalbenschwanz oder Nagelfleck beobachtet werden.
Zum Bild: An der G. Küchenschelle übernachtete ein Feldmaikäfer. Zu sehen gab es auch
das mit 95 mm Spannbreite imponierende Nagelfleck-Weibchen.

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Auf den Spuren des Bibers
NABU-Familiengruppe spricht sich gegen Zuschüttung des Tweestroms aus
Am Sonntag, dem 8. März 2009 war die NABU-Familiengruppe der NABU-Ortsgruppe Kleve
auf den Spuren des Bibers unterwegs. Im Rahmen der monatlichen Exkursionen ging es
diesmal an den Tweestrom bei Rindern, um sich die Lebensräume dieser seltenen und
heimlichen Tierart anzusehen. Die Biber selbst waren zwar nicht zu sehen, klar,
denn die werden ja erst mit der Dämmerung munter, dafür war aber Knacks, der
Stoffbiber mit dabei. Und der konnte erklären, wie seine Verwandten am Tweestrom
so leben. Die kleinen Nachwuchs-Naturschützer haben bei dem Ausflug gelernt, dass
Biber im Winter junge Bäume fällen, um an die leckeren Knospen und Zweige zu kommen.
Dafür brauchen sie gute Zähne, denn auch das weiche Weidenholz fühlt sich ganz schön
hart an. Mit den abgenagten Ästen bauen die Biber dann Dämme oder ihre Burg. Vom Weg
aus konnte man dann auch schon jede Menge Biberspuren entdecken, denn das angenagte
Holz leuchtet ganz hell. Außerdem lagen viele umgenagte Weiden in der Nähe des Ufers.
Ein sicheres Zeichen dafür, dass die Biber im Winter dort gefressen haben.
Auch für die Erwachsenen war der Ausflug interessant. Viele der Eltern wie zum Beispiel
die Mutter von Adjamo waren beeindruckt, dass es die Biber am Tweestrom tatsächlich gibt: "Aber die Spuren sind ja eindeutig, da habe ich schon gestaunt!" Umso erschrockener war
die Gruppe, als sie die Straße überquert und einen Blick auf den breiten Oberlauf des
Tweestroms geworfen hatte. An dem 400 Meter langen Abschnitt, den die Stadt verfüllen
will, sind schon alle Bäume und Büsche entfernt, das Schilf ist geschnitten und überall
sieht man Müll herumliegen. "Was sollen die Biber denn hier im Winter bloß fressen?"
fragte der kleine Stoffbiber Knacks. Darauf wusste niemand eine Antwort.
Die NABU-Familiengruppe war sich einig: Der Tweestrom darf nie und nimmer zugeschüttet
werden! Wie zur Bestätigung dieser eindeutigen Haltung kam noch ein Eisvogel
vorbeigeflogen und ließ dreimal seinen scharfen Piff ertönen. "Klar", meinte Knacks zu
den Kindern, "der Eisvogel wohnt hier ja auch und außerdem noch jede Menge anderer
Tiere und Pflanzen." Aber davon werden wir dann ein anderes Mal berichten.
Der nächste Ausflug der NABU-Familiengruppe findet übrigens erst nach Ostern,
am Sonntag, dem 19. April ab 10 Uhr statt. Bei Interesse melden Sie sich bei
Bianca Barkow unter 02821-7156701.
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30 Jahre Eulenschutz in Issum und Umgebung
Hermann-Josef Windeln holt in einer Powerpoint-Präsentation das verborgene Leben der Eulen und das 30jährige Engagement von Hans-Joachim Tersteegen für den Eulenschutz ans Licht. Gezeigt werden auch die Ergebnisse der Gewölle-Untersuchungen. Dienstag, 3. März 2009, 19.30 Uhr, "Zur Post", Kapellener Str. 48, Issum.
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Erstüberwinterung eines Kleinabendseglers in NRW
Erstmalig für Nordrhein-Westfalen und Deutschland (Süddeutschland ausgenommen) ist ein stark gefährdeter Kleinabendsegler überwinternd entdeckt worden. Frau Ryan sah ihn am 07.01.09 über Schnee laufend in einem Kerkener Wald. Die kalte Nacht mit ca. -17°C (bis -21°C) hat ihn offensichtlich aus dem zu kalten Winterquartier im Wald vertrieben.
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