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NABU - Naturschutzbund Kreisverband Kleve e. V. - NZ-Gelderland

NZ-Gelderland

 
Knabenkraut
Das Naturschutzzentrum Gelderland

Der umfangreiche Flächenerwerb der NRW-Stiftung im Naturschutzgebiet Fleuthkuhlen war im August 1993 konkreter Anlass für die Gründung des Naturschutzzentrum Gelderland durch den NABU Kreisverband Kleve. Die Einrichtung hat sich den Natur- und Umweltschutz vor Ort zum Ziel gesetzt, ist Anlaufstelle für interessierte Bürger und unterstützt die NABU-Ortsgruppen im Umkreis von Geldern.



- Am Rand des Naturschutzgebietes Fleuthkuhlen wächst das stark gefährdete "Breitblättrige Knabenkraut", eine einheimische Orchideenart.

 

 
 

 

  Aufgaben des Naturschutzzentrums Gelderland

Betreuung von Schutzgebieten - wie z.B. durch regelmäßige wissenschaftliche Kartierungen und Monitoring-Untersuchungen sowie Erarbeitung und Umsetzung von Maßnahmen-Konzepten im Naturschutzgebiet (NSG) Fleuthkuhlen zwischen Geldern und Issum, in der Fleuthbende bei Winnekendonk und im NSG Hangmoor bei Straelen

Beraten und Stellung nehmen - z.B. durch die Beantwortung von Fragen zum Natur- und Umweltschutz oder die Kontaktvermittlung zu Fachleuten, Stellungnahmen zu Planvorhaben in der Region.

Naturschutz planen und umsetzen - z. B. durch Koordination praktischer Arbeiten im Biotop- und Artenschutz wie Pflegeschnitte bei Kopfweiden, Bau und Kontrolle von Schleiereulen- und Fledermauskästen, Planung und Anlage von Artenschutzgewässern, Rückumwandlung von Grünland, Heckenpflanzungen etc.

Erkundung

Informieren und interessieren - z. B. durch umweltpädagogische Angebote für Schulen und Kindergärten (Themenkisten Wald und Teich), naturkundliche Wanderungen und Radexkursionen für interessierte Bürger, Vorträge, Informationsmaterialien und Ausstellungen

Barrierefreies Naturerlebnis
Neben den bestehenden Ausleihmöglichkeiten von Materialiensammlungen zu den Themen „Teich“ und „Wald“ bietet das Naturschutzzentrum Gelderland im Bereich der Umweltbildung seit Januar 2008 auch wieder Naturerlebnisaktionen an. Im Fokus steht hierbei das Stichwort „barrierefrei“, denn dieses Angebot wurde erst möglich durch eine finanzielle Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland im Rahmen des LVR-Projektes „Naturerlebnis und Umweltbildung – barrierefrei! Mit den Biologischen Stationen im Rheinland“. Insgesamt neun Stationen nehmen an diesem Projekt teil, das benachteiligten bzw. gehandicapten Personengruppen den Zugang zur Natur erleichtern oder auch erst ermöglichen soll. Der Begriff „barrierefrei“ ist dabei vielfältig auslegbar. Wichtig ist aber in jedem Fall, dass Menschen Zugang zu Naturerlebnissen erhalten sollen, die durch unterschiedlichste Hindernisse bislang nur geringe oder keine Möglichkeit (mehr) dazu hatten. Im Rahmen des Projektes kooperiert das Naturschutzzentrum seit April 2008 mit der St. Bernardin Wohnanlage für Menschen mit Behinderungen in Geldern-Kapellen.



Außerdem wurde ein Umwelt-Projekt für den offenen Ganztag an Grundschulen entwickelt, welches an drei Gelderner Schulen bereits erprobt wurde.

Mit Natur gegen Stress

Antistress-Training

Wie schon der niederrheinische Dichter und Aphoristiker Art van Rheyn sagte: „Es ist kaum zu glauben, wer heutzutage schon alles keine Zeit mehr hat.“ Tatsache ist, nicht nur viele Erwachsene, sondern auch zunehmend mehr Kinder leben mit einem enormen Zeit- und Aktivitätendruck. Die Folge: immer öfter begegnet man dem Zeitgeist-Phänomen des „Keine-Zeit-habens-und-ständig-in-Aktion-seins“ schon bei Grundschülern. Wirklich erholsame Ruhepausen kommen gerade bei Kindern tagsüber oft viel zu kurz – oder gar nicht erst vor. Und so ist für nicht wenige Kinder „Stress“ kein Fremdwort, sondern ganz normaler Alltag. Vor diesem gedanklichen Hintergrund entstand im Naturschutzzentrum Gelderland eine Projektidee für den Offenen Ganztag an Grundschulen, die sich Naturerlebnisse als Anti-Stress-Mittel zunutze macht. Erprobt wurde das Konzept an drei Gelderner Grundschulen. Das Fazit daraus zeigte, dass diese spezielle Form von Naturerlebnissen grundsätzlich sinnvoll und wünschenswert ist und es zu begrüßen wäre, wenn es in mehr Grundschulen im Offenen Ganztag angeboten würde. Da die personelle und zeitliche Kapazität des Naturschutzzentrums sehr begrenzt ist, ist für uns eine aktive Vor-Ort-Weiterführung des Projektes leider nicht möglich. Deshalb sollen vor allem die Erfahrungen und Tipps aus den „Proberunden“ an Interessierte weitergegeben werden, die bereits im Bereich der Ganztagsbetreuung arbeiten oder dort mit unserem oder einem ähnlichen Konzept einsteigen möchten. Wer sich für die Thematik allgemein oder einen Informationsnachmittag dazu interessiert, kann sich unter 02838-96544 an Helga Kaczmarek vom Naturschutzzentrum Gelderland wenden.

Das Projekt für den Offenen Ganztag wurde im Rahmen des vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) geförderten Kooperationsprojektes „Naturerlebnis und Umweltbildung – barrierefrei! Mit den Biologischen Stationen im Rheinland“ entwickelt.


 

 

 

Tag des Ehrenamtes 2005

Der damalige Ministerpräsident von NRW,
Peer Steinbrück, am Stand des NZ Gelderland
beim Tag des Ehrenamtes 2004
© Foto : NRW-Stiftung
Trägerschaft und Finanzierung

Der NABU Kreisverband Kleve e.V. ist alleiniger Träger des Naturschutzzentrums. Seine Arbeit wird durch Mitgliedsbeiträge und durch Spenden finanziert. Die Betreuung des "Projektes Fleuthkuhlen", eine der wichtigsten Aufgaben des Naturschutzzentrums, sowie die Betreuung des NSG „Hangmoor Damerbruch“ bei Straelen erfolgen im Auftrag des Landes NRW und des Kreises Kleve im Rahmen einer Förderung als Biologische Station des Landes NRW. Seit 1998 wird diese Arbeit durch eine hauptamtliche wissenschaftliche Kraft unterstützt. Neben der kontinuierlichen ehrenamtlichen Arbeit werden zeitweilig Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen des Arbeitsamtes Wesel durchgeführt. Zivildienstleistende gibt es beim Naturschutzzentrum nicht.
 


Fleuthbende
  Fleuthbende

- ein Feuchtwiesen-projekt der NABU - Ortsgruppe Kevelaer


 

Röhrichtpflege
 
  Röhrichtpflege

Röhrichtpflege im Naturschutzgebiet Fleuthkuhlen in Geldern-Kapellen

NSG Fleuthkuhlen